Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen




Die erste Creetures Selbsthilfegruppe :-)

Hier kann jede Frage und die dazugegebene(n) Antwort(en) dokumentiert werden.
Bitte prüfen Sie vor Anlage einer neuen Frage ob sie schon im Forum behandelt wurde.

Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon isa » Mi 6. Nov 2013, 10:33

Hallo Freunde der Creetures und Mühsal geplagte "Clonierer"
Wer hat nicht schon erlebt, dass er meinte, :!:
mit zwei sich eigendlich gut ergänzenden Genproben, eventuellen großen Einsatz von "teueren" DNS Verstärkern
und viel Geduld bei langen Clonzeiten, er könne eine ideale Creeture erzeugen.
;)
Aber das Ergebnis lag dann doch meilenweit von seinen Vorstellungen entfernt :o und dann die Frage warum hat es nicht geklappt? :?
Hier mit diesem Beitrag möchte ich Sie alle animieren, :roll:
all die Fragen die Sie hatten / noch haben hier einzubringen. Sollten Sie jetzt bereits eine gute Antwort auf die Frage haben, bitte gleich mit liefern. :!:
Wenn Fragen offen bleiben, hoffe ich, dass jeder :!: der eine Antwort :idea: hat sie hier einbringt. :arrow:


Vieleicht schaffen wir hier mit das Handbuch "Alles was man schon immer vom clonen wissen wollte" oder zu mindestens eine Grundlage dafür.

Mögen es Ihnen und den zukünftigen Generationen Creeturianern von Nutzen sein :D


1. Frage: Wie vererben sich die unterschiedlichen Körperteile und Eigenschaften ?

Beitrag von isa » Mi 6. Nov 2013, 09:33
Im Clonator gibt es jetzt eine Erweiterung, die das Klonprinzip ein bisschen durchsichtiger machen soll:

In der grünen Suppe im Klonbehälter sieht man jetzt die einzelnen Körperteile schwimmen, aus denen das neue Creeture geklont wird.
Abhängig von der Vererbungshäufigkeit (das ist die mysteriöse Zahl hinter dem P) und den eingesetzten DNA Boostern ergibt sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Klon ein Merkmal von Elternteil1 oder von Elternteil2 erbt.

Ein Beispiel:
Die Schnauze des linken Creetures hat eine Vererbungshäufigkeit von 2, der Schnabel des rechten Creetures eine Vererbungshäufigkeit von 1.
Im Klonator befinden sich daher 2 Schnauzen und ein Schnabel. Beim Klonen wird zufällig eines dieser drei herausgezogen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Creeture einen Schnabel bekommt liegt also bei einem Drittel.
ohnebooster.jpg


Durch DNA Booster kann man diese Wahrscheinlichkeit erhöhen. In diesem Beispiel wurde ein DNABooster(+5) auf den Schnabel angewendet. Das bedeutet, dass zusätzlich 5 Schnäbel in den Clonator wandern und sich dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Schnabel herausgezogen wird.
booster.jpg


Beitrag von EsHeike » Do 7. Nov 2013, 06:49
Hm... ich kann die Körperteile nicht sehen..
Zumindest jetzt grad am Surface ist das so

Beitrag von isa » Do 7. Nov 2013, 08:01
Man sieht die klonsuppe nur dann, wenn kein klonvorgang läuft und [u]kein fertig geklontes im Clonator sitzt.
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von Anzeige » Mi 6. Nov 2013, 10:33

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Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon garbandi » Sa 30. Nov 2013, 19:35

ich versuche noch immer den Clonator genauer zu verstehen.

Wenn ich im Clonator ein Körperteil eines Creetures anklicke, wird im Bruttank die Vererbungswahrscheinlichkeit angezeigt.
Wenn ich dann DNA Verstärker für solch ein Körperteil vergebe kann ich die Wahrscheinlichkeit zu dessen Gunsten erhöhen.

Dennoch hat das neue Creeture oft dann doch nicht die gewünschten Eigenschaften, obwohl im Bruttank vorher z.B. das Verhältnis 4:2 für die gewüschnte Eigenschaft angezeigt wurde.

Ist das ein Bug, oder spielt der Zufall dann anschliessend doch noch eine grosse Rolle und man kann das gar nicht wirklich beeinflussen?
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Re: frage: eigenschaften mit "mehr punkten" vererben sich ni

Beitragvon isa » So 1. Dez 2013, 14:55

Ein Beispiel für die Berechnung der Eigenschaften:
Elternteil A hat eine Vererbungshäufigkeit von 5 für einen Helm (in der grünen Suppe schwimmen 5 Helme)
Elternteil B hat eine Vererbungshäufigkeit von 2 für eine Wollmütze (in der grünen Suppe schwimmen 2 Mützen)
Es wird eine Zufallszahl zwischen 1 und 7 erzeugt. Bei einer 1, 2,3,4 oder 5 erbt das neue Creeture den Helm, bei einer 6 oder 7 erbt es die Wollmütze.

Vielleicht gibt es bei der Erzeugung der Zufallszahl oder der Ermittlung der Vererbungshäufigkeiten am Server noch Fehler, da muss ich mal einen Test für schreiben.
Aber selbst wenn es keinen Bug gibt, bleibt das Problem, dass es sich subjektiv falsch anfühlt. Besonders frustierend ist es, wenn der Spieler Geld für Clonfix ausgegeben hat und das in manchen Fällen dann trotzdem nicht wirkt.
Für dieses Problem gab es den Vorschlag einen Schwellenwert einzuführen. D.h. ab einem bestimmten Verhältnis "gewinnt" immer die Eigenschaft mit der höheren Vererbungshäufigkeit, zumindest sobald Clonfix eingesetzt wurde. Ich werde aber erst mal testen, ob die Berechnung nach obigen Beispiel überhaupt stimmt.
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Re: frage: eigenschaften mit "mehr punkten" vererben sich ni

Beitragvon garbandi » Di 3. Dez 2013, 10:32

vielleicht hilf es ja einfach die wahrscheinlichkeit ein wenig zu erhöhen: momentan hat mein bei einem verhältnis von 3:1 noch immer das 25%ige risiko das sich eine eigenschaft nicht vererbt. das finde ich relativ hoch, zumindest wenn "strategisches züchten" bestandteil des spiels sein soll. es sei denn das soll ganz klar den verkauf von 10er dna-boostern ankurbeln.
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Clonen, Welche äußeren Faktoren beeinflußen es

Beitragvon Ferdinand » Di 17. Dez 2013, 10:15

2. Frage: Welche äußeren Faktoren beeinflußen es ?

Welchen Einfluß hat der Level des Spielers?

Welchen Einfluß hat der Level des Labors?

Was beinflußt die manchmal sehr langen Clonzeiten ?
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Re: Clonen, Welche äußeren Faktoren beeinflußen es

Beitragvon Volker » Di 17. Dez 2013, 13:08

Ferdinand hat geschrieben:2. Frage: Welche äußeren Faktoren beeinflußen es ?

Welchen Einfluß hat der Level des Spielers?

Welchen Einfluß hat der Level des Labors?

Was beinflußt die manchmal sehr langen Clonzeiten ?


Ich meine der Laborlevel beeinflusst die Clonzeiten, aber nicht den Clonerfolg (ohne Gewähr)? Die (langen) Clonzeiten hängen wohl von der (hohen) Generation der Creetures ab; also fleißig Clonfix kaufen. :mrgreen:

Der Level des Spielers hat wiederum Einfluss darauf, was für Creetures (mit welchen Eigenschaften) man überhaupt zu Gesicht bekommt. Also z.B. erst wenn man durch Levelaufstieg eine arktische Insel hat, sieht man auch Viecherl mit Schälchen und Mützchen und Kälteanpassungswerten.

Manchmal ärgerlich erscheint, wenn man durch den Einsatz von DNA-Boostern eine Wunscheigenschaft auf z.B. 5 zu 1 Vererbungswahrscheinlichkeit angehoben hat und sich dann doch die "1er-Eigenschaft" durchsetzt. Aber es bleibt halt immer das Restrisiko, dass von den "6 Kugeln" genau die eine unerwünschte per Zufall gezogen wird.

Ein "Tipp": Creetures passen sich - wie im echten Leben - an ihre Umgebung an. Das heißt z.B. die Vererbungswahrscheinlichkeiten der "Wassereigenschaften" eines Eurer Lieblinge wird sich erhöhen, je länger das Creeture im Tümpel sitzt. :D
Es kann sich daher also auch lohnen nach einer gewissen Zeit mal eine neue Genprobe eines Creetures zu ziehen (die Genproben im Kühlschrank verändern ihre Eigenschaften nämlich logischerweise nicht).
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Re: Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon Ferdinand » Do 9. Jan 2014, 21:38

Ein möglicher Ansatz bei der Planung einer Clonung am Beispiel einer konkreten Aufgabe

Die Aufgabe:
Bild 1.jpg


Als erstes suchen eines geeigneten Clon-Pärchens:
Bild 2.jpg

Dies ist meine Auswahl.
Rechts "TM Test's Viech" mit passenden Wasserwert (10 oder größer), es ist meine "Ziel Creeture" die verändert werden soll
Links "Waldmeister-3" der die fehlenden Waldeigenschaften liefern soll

Als nächstes sollte man sich darüber klar werden welche Körperteile bei der Clonung ausgewählt werden sollen und welches Punkteergebnis erzielt werden kann
Bild 3.jpg

Die gelben Spalten zeigen welche Körperteile augewählt werden (L = Waldmeister-3 und R = TM Test's Viech)
beziehungsweise welche Körperteile für das Ergebnis keine Rolle spielen (--)

Die Punktespalte zeigt die Aufteilung der geplanten Wasser- / Waldpunkte

Dann sollte man sich über das Vererbungsverhalten der ausgewählten Köperteile und den Bedarf an DNA Verstärker klar werden

Bild 4.jpg

Die Spalte bestehendes Vererbungsverhalten gibt an wie es wäre ohne DNA + Einsatz
Die Spalte angestrebtes Vererbungsverhalten gibt an was man mit DNA+ Einsatz ereichen will
Die Spalte DNS + gibt den Einsatz der vorhandene Dosierung der DNA+ an

Da ich für das rechte Creeture mehr als drei DNA+ Dosierungen hätte einsetzen müssen, habe ich die mit "n/a" gekennzeichneten
Körperteile "Körperform und Rückenflosse" für einen nächsten Clon Schritt zurückgestellt


Man sollte sich auch ein paar Gedanken machen welche Risiken die erstellte Planung enthält
Bild 5.jpg

Wie man sieht gilt auch hier das Sprichwort:
Der Clonierer denkt
der Conator lenkt

Von 5 als sicher eingestuften Körperteilen haben 4 funktioniert und einmal (bei den Hinterfüßen) hat die 1 gewonnen.
dagegen haben die zurückgestellten (n/a) Körperteile das gewünschte aber nicht erwartete Ergebnis gebracht (auch hie hat die 1 gewonnen)

Man sieht das Clonieren bleibt auch bei der besten Planung noch spannend

Hier das Endergebnis des ersten Clonnierungsschritts
Bild 6.jpg


Jetzt erfolgt der zweite Clonvorgang
Das ist das Clonpärchen für den zweiten Schritt
Bild 7.jpg

Links ist das Ergebnis des ersten Clondurchlaufs "WasserWald 10" die neue Ziel Creeture
Rechts ist als Eigenschaftslieferant "TM Test's Viech" und soll die fehlenden 2 Wasserpunkte (Hinterfüße /flossen) beisteuern

Ziel diese Clondurchlaufs ist die Übernahme der Hinterflossen
und die Absicherung der Vorderfüße und der Farbe gegen eine ungewollte Rückänderung

Hier die Überlegungen dazu:
Bild 8.jpg

Die Übernahme und die Absicherung hat geklappt.

Hier ist das gewünschte Ergebnis
Bild 9.jpg

Die Aufgabe "Irgendwas züchten, das nicht sofort ertrinkt, wenn es vom Baum in eine Pfütze fällt" ist somit erfüllt.
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Re: Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon Volker » Do 9. Jan 2014, 23:00

Wow Ferdinand, super Erklärung und Beispiel!!!!! :D
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Re: Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon Ferdinand » Fr 10. Jan 2014, 19:43

Ich möchte Ihnen noch eine kurze Geschichte von einem optimistischen Clonierer und einem bösen Erwachen erzählen, wir nennen sie:
Der Waldmeister oder die Macht der drei Farben

Ein Clonierer erhielt im Creeture Universum von der goßen Meisterin Isa einen Auftrag.

Bild 1.jpg

Als er ihn las, war er sehr erfreut und dachte sich, frisch ans Werk, denn dies sind leicht verdiente Kröten. :D
Denn er hatte ja die passenden Clon-Partner in seinem Genpool

Bild 2.jpg

Da er im Forum die Clon-Beiträge aufmerksam gelesen hatte, wusste er was zutun war: :lol:
Er verstärkte die braune Farbe mit 3x 5er DNA +
und schütze die Mütze mit ebenfalls mit 3x 5er DNA+

Alles andere war ja für die Aufgabe nicht relevant.
Da er keine 20 Stunden Clonzeit abwarten wollte gab erseine letzten Kröten für 4x 5er Clonbeschleuniger aus

Und das war das Ergebnis :x

Bild 3.jpg


Das war eine Enttäuschung, er hatte doch eine grüne Mütze mit 1:17 geschützt
Die Mütze war ja da, aber warum war sie rot? :?:
Es kann ja eigendlich nur am braunen Clon-Partner gelegen haben, aber warum? :!:

Bild 4.jpg


Ich gehe davon aus, dass die grossen Clon-Exerten im Creeture Universum sehr schnell herausgefunden haben es ist die mit "A" gekennzeichnete Creeture]
Nun für Leute wie der Clonierer unserer Geschichte, die solls ja auch noch geben, die Erklärung: :?:

Bild 6.jpg


Nach dem unser Clonierer dies erkannt hatte :idea:
und sich mühsam die Kröten für die notwedigen DNA+ und Clonbeschleuniger zusammengespart hatte,
erreichte er doch noch sein Ziel:


Bild 7.jpg


Ist er nicht wunderschön ;)

Jetzt hofft unser Clonierer, dass die grosse Meisterin Isa ihm die, bald fertigen, 800 Creetures im Wildpark abnimmt :roll:
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Re: Clonen, Fragen die (nicht nur) mich beschäftigen

Beitragvon krikri » Sa 11. Jan 2014, 23:40

Eine Frage, die mich SEHR beschäftigt ist, wie man bestimmte Merkmalkombinationen einigermaßen treffsicher erreichen kann, z.B. Kälteresistenz, Wald und Angriff. Manchmal geschieht es, dass man sich ehemals hohe Werte in einem Bereich regelrecht wegzüchtet. Tja, und wenn dann der Platz im Laborschrank voll ist, wir's dann sehr mühsam, das verlorene Merkmal wieder aufzupeppeln :roll:
Ich weiß, es soll ja nicht zu einfach sein, aber wäre eine Gendatenbank bei der man unter bestimmten Umständen (z.B. das Erreichen einer bestimmten Punktezahl, oder die Erledigung einer Aufgabe, ein gewonnenes Strategiespiel etc.) eine Genprobe einer Idealcreeture zur einmaligen Ausleihe für eine befristete Zeit bekommt, nicht eine kleine Erleichterung?! :P
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